Action Painting

Posted on 23 juin 2008

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Une récente exposition à la fondation Beyeler de Bâle (CH) fut consacrée à une étourdissante ronde d’artistes : Karel Appel, Arman, Lynda Benglis, Norman Bluhm, Jean Fautrier, Sam Francis, Helen Frankenthaler, Arshile Gorky, Hans Hartung, Eva Hesse, Gerhard Hoehme, Hans Hofmann, Asger Jorn, Franz Kline, Willem de Kooning, Lee Krasner, Morris Louis, Roberto Matta, Joan Mitchell, Robert Motherwell, Ernst Wilhelm Nay, Jackson Pollock, Kazuo Shiraga, Pierre Soulages, Clyfford Still, Cy Twombly et Wols.

Le déplacement eut été d’autant plus justifié que le bâtiment du musée est superbe, signé par Renzo Piano, et qu’il est voisin du Vitra Design Museum, du Schaulager et du Kunsthaus.

Pour en savoir plus :
Présentation en français.
English presentation.
Deutsche Fassung.

Jackson Pollock, wie er mit kreisenden, tänzerischen Bewegungen Farbe auf die am Boden liegende Leinwand tropfen lässt: Dieses Image vom »action painter« hat nicht nur Pollock zum führenden Protagonisten einer der folgenreichsten Avantgarden des 20. Jahrhunderts werden lassen – es ist zum unverwechselbaren Signet der Moderne überhaupt geworden. Die Ausstellung Action Painting widmet sich dem Phänomen der abstrakten gestischen Malerei, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa und Amerika etablierte. Trotz aller Unterschiede zwischen dem europäischen Informel und dem amerikanischen Abstrakten Expressionismus überwiegen, von heute aus gesehen, die Übereinstimmungen. Die Künstler wagten einen geradezu revolutionären Neuanfang, indem sie traditionelle Grenzen der Kunst überschritten: In der radikalen Konzentration auf die spontane Malgeste sollte sich die Persönlichkeit des Künstlers unmittelbar auf dem Bild zeigen.

Auf der Reise durch einen Mythos der Moderne begegnen uns neben Pollock weitere berühmte Maler wie Willem de Kooning, Clyfford Still, Sam Francis, Roberto Matta und Pierre Soulages ebenso wie Künstler, die einst gefeiert wurden, dann in Vergessenheit geraten sind und heute wiederentdeckt werden. Anhand der in der Ausstellung gezeigten Gemälde von Ernst Wilhelm Nay, Arshile Gorky, Wols, Morris Louis und Kazuo Shiraga werden die vielseitigen Bild-Möglichkeiten von Farbe und Malgeste offenkundig. Stellvertretend für die folgende Künstlergeneration stehen Arbeiten von Eva Hesse und Cy Twombly, die den Begriff des Action Painting erweitern. Die Ausstellung präsentiert rund einhundert Werke von 27 Künstlern aus Europa, Süd- und Nordamerika sowie Asien. Die Ausstellung wurde von Ulf Küster, Kurator der Fondation Beyeler, kuratiert.

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