Moomin du pays des lacs

Posted on 30 mars 2010

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Ces histoires de trolls pour tout petits et très grands, Moomin est très célèbre en Finlande. Elles sont à la frontière du fantastique, en racontant des scènes à double fond avec des sentiments très réalistes. Tove Jansson, suédophone, est l’inventeur de tout ce monde sur-vivant.

La littérature de la BD, dans certains cas autant de « graphic novels » (WebOL), a ses grands noms. Mais de ce pays des lacs qu’il est impossible du reste de quitter, qui d’autre sans image vienne de Finlande pour nous raconter des histoires ? Il y a Arto Paasilinna, le conteur des aventures qui traverse la bordure du réaliste avec ce détachement loufoque. Il y a Kjell Westö, déjà lu longuement.

À la Literaturhaus d’Hamburg, en Allemagne, certains d’entre eux sont au programme d’un festival littéraire en avril :

Zum finnischen Literaturfestival « Kaksinkertainen/Dubbelt/Doppelt », das gemeinsam von FILI, dem Zentrum für finnische Literatur in Helsinki, und literaturhaus.net, dem Netzwerk der Literaturhäuser, im April in den elf deutschsprachigen Literaturhäusern veranstaltet wird, erwarten wir einige der interessantesten Schriftsteller und Künstler aus dem hohen Norden. Nach Hamburg kommen am ersten Abend des Festivals, am 21. April, die Schriftsteller Olli Jalonen mit seinem Roman « Vierzehn Knoten bis Greenwich » (Mare) und Kjell Westö mit « Wo wir einst gingen » (btb), in denen sie von der bewegten Geschichte Finnlands und von der Sehnsucht nach einem erfüllten Leben erzählen. Der Schauspieler Heiko Ruprecht liest die deutschen Texte, Jens Büchsenmann wird moderieren, Antje Mortzfeld aus dem Finnischen übersetzen.

Der zweite Abend bei « Kaksinkertainen » spiegelt die Vielfalt der finnischen Literatur: Zu Gast sind der Krimiautor Matti Rönkä, der in seinem anderen Leben Chefnachrichtensprecher beim finnischen Fernsehen ist, und der Dichter Ilpo Tiihonen. Rönkä stellt seinen actionreichen Kriminalroman « Russische Freunde » (Lübbe) vor, mit seinem charismatischen Helden Viktor Kärppä, einem Privatdetektiv, der sich unversehens in die Machenschaften der russischen Mafia verstrickt. Ilpo Tiihonen ist einer der bedeutendsten Lyriker Finnlands und präsentiert sein lyrisch-musikalisches Programm « Poetrio », gemeinsam mit den Musikerinnen Merja Ikkela (Akkordeon) und Sara Puljula (Kontrabass). Stefan Moster, Autor, Übersetzer, Lektor und wichtiger Vermittler der finnischen Literatur, führt durch den Abend. Der Schauspieler Rainer Strecker liest die deutschen Texte.

Der krönende Abschluss unserer Finnland-Tage gebührt dem unvergleichlichen M.A. Numminen, der für seinen Besuch in Deutschland ein illustres Musikerensemble um sich geschart und das schier Unmögliche möglich gemacht hat: Für sein Programm « Verliebte Philosophen » hat er die Liebesbriefe von Hannah Arendt und Martin Heidegger vertont. Am 23. April wird er diesen rhapsodischen Liederzyklus auf die Bühne des Winterhuder Magazin-Kinos bringen.

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